Ja, die Megan Fox bewirbt das Motorola Devour. Beim Superbowl wurde die Werbung in den USA erstmals ausgestrahlt. Das hat auch seine Gründe. Denn es scheint grundsätzlich, zumindest anfänglich, nur bei dem amerikanischen Netzbetreiber Verizon zu haben sein. Werbung ist gut, was kann das Androidphone?
Megan Fox in der Badewanne

Fox in der Badewanne mit Devour
Der Spot zum Motorola Devour zeigt Megan Fox in der Badewanne wie sie Selbstporträts mit der 3,2 Megapixel-Kamera macht. Diese Fotos verschickt sie dann mit dem Devour in Windeseile. Die Männer sind hin und weg und vergessen, beziehungsweise vernachlässigen ihre eigentlichen Aufgaben. Megan Fox behauptet am Ende des dreißig-sekündigen Clips, dass das Verschicken wohl keine Auswirkungen habe, zumindest vermutet sie das. Interessanter Background: Die im Spot gezeigten Hände gehören in jedem Fall nicht Megan Fox! Die Dame hat weniger elegante Finger für den Touchscreen, um genau zu sein sind die von Fox eher dick und klobig…
Was bezweckt Motorola?
Der amerikanische Hersteller möchte mit der Werbung auf die Media-Fähigkeiten des Devours aufmerksam machen. Das Verschicken von Bildern geht wie im Spot zu sehen schnell und einfach von der Hand. Natürlich gilt das zweite Augenmerk der sozialen Netzwerk-Fähigkeit. Denn die Männer reagieren ebenso schnell wie die Bilder verschickt sind auf diese. Auf dem Motorola Devour befindet sich nämlich die neue Benutzeroberfläche von Motorola, die den Benutzer mit sozialen Netzwerken verbindet. Die Informationen und Neuigkeiten werden in Form von Widgets auf der Oberfläche des Touchscreens dargestellt. Deshalb ist die schnelle Reaktion der Herren in dem Werbespot auch sehr realistisch. Allerdings würde eine Schauspielerin des Kalibers von Megan Fox wohl kaum ihre Selbstporträts um die Welt senden. Die Schauspielerin, die 2008 zur sexiest woman in the world vom FHM gewählt wurde war hinsichtlich dieses Spots für Motorola bestimmt nicht günstig. Aber Motorola steht noch immer in der Pflicht.
Motorola und die Konkurrenz
Denn bei den Marktanteilen ist der amerikanische Handy-Hersteller noch immer meilenweit zurück. Es sieht schwarz aus für Motorola. Auch das Motorola Milestone brachte bisher noch nicht die gewünschten Marktanteile. Man hofft nun auf die sich in der Badewanne räkelnde Megan um wiedermal angreifen zu können. Ständig der Konkurrenz hinterherschauen zu müssen ist bestimmt nicht leicht und frustrierend. Immerhin ist der Werbespot allererste Sahne und der erstmalige Ausstrahlungstermin war mehr als gut gewählt. Denn wer sticht mehr auf diesen Erotik-Clip an denn der superbowlschauende Kerl auf dem Sofa. Wahrscheinlich haben zu diesem Zeitpunkt viele amerikanische Fernsehgucker ein breites Grinsen im Gesicht gehabt. Da ist das präsentierte Handy eher unwesentlich. Für Motorola steht zu hoffen, das die Herren der Schöpfung nicht nur Megan Fox in Erinnerung behalten. Zumindest eine Verknüpfung zum Android-Smartphone würde Motorola helfen.
Was kann das Devour?
Im Vergleich zum Motorola Milestone wirkt das Devour sehr abgespeckt. Trotz integriertem GPS, WLAN und UMTS-Unterstützung wirkt das Smartphone nicht gerade neu. Denn die Funktionen unterliegen in jeglicher Hinsicht dem Motorola Milestone. Hier auf chip.de wird von einer günstigeren Abspeckversion vom Milestone gesprochen. Die QWERTZ-Tastatur vom Milestone ist immerhin geblieben. Der Touchscreen ist von 3,7 auf 3,1 Zoll geschrumpft und auch die Kamera verlor, wie bereits erwähnt, deutlich an Pixeln. Hoffentlich hat sich Megan auch scharf verschicken können!
Android mal alt!?
Auch das Google Android ist definitiv nicht auf dem neuesten Satnd. Auf dem Devour findet man die Version 1.6 des Suchmaschinenriesen. Auf anderen “neuen” Smartphones befindet sich bereits 2.1, also nicht gerade ein Fortschritt. Immerhin ist die neue Motoblur-Oberfläche am Start. Das ist wohl aber auch die einzige Neuerung auf dem Günstig-Milestone. Den Namen Milestone hat der Nachfolger auch nicht wirklich verdient. Allerdings mit dem Gedanken günstiges abgespecktes Milestone könnte das Devour eine Lücke in der Motorola-Welt abdecken. Zur Zeit werden kaum günstige gute Smartphones von Motorola angeboten, schon gar nicht mit Google Android. Das Vedour ist erst das dritte Smartphone von Motorola, das mit dem Betriebssystem des Suchmaschinenriesen bestückt ist.
Lohnen sich die 3 Millionen Dollar?
Hinsichtlich des Erfolgs des Werbespots bestimmt. Ob das Abspielen des Spots in der Pause des Superbowl-Endspiels für circa 3 Millionen Dollar auch den gewünschten Erfolg des Androidphones bringen wird muss sich zeigen. Auch hier auf dem edelight-Blog wird von dem Superbowl-Ereignis berichtet und ist der Clip zu sehen. Derzeit klafft noch eine erhebliche Lücke zwischen Erfolg von Werbespot und Absatz der Motorola-Handys. Der Spot kam auf Anhieb gut an, ob das Vedour nachziehen wird steht noch aus. Bisher schreibt das Handy dank des Clips rote Zahlen. Klar da es bisher auch noch nicht in den USA zu haben ist und deshalb noch keine Einnahmen erzielt worden. Ob das Motorola Vedour auch in Deutschland, möglicherweise unter anderem Namen zu haben sein wird, steht noch nicht fest wie auch hier der Handy-WeltderTechnik-Blog berichtet. 7mobile.de-Handys günstig online kaufen wird aber sobald näheres bekannt ist davon berichten. Zur Zeit ist das Einzige, was wir von 7mobile.de-Handys günstig online kaufen machen können, “Viel Spaß beim Spot” zu wünschen.