Stete Fortschritte beim Telefonieren

Die Möglichkeiten des Telefonierens haben sich seit den 1980er Jahren erheblich weiterentwickelt. Zunächst ersetzten die kundenfreundlichen Tasten die vergleichsweise umständliche Wählscheibe. Dann kam der Anrufbeantworter, damit kein Anruf verloren gehen braucht und der fehlgeschlagene Kontakt schnellstens wiederhergestellt werden konnte.

Neue Möglichkeiten entstanden in den 1990er Jahren wie die Displayanzeige des Anrufers, Sperrfunktionen für bestimmte Anrufer, Konferenzen und Haltefunktionen. Der nächste Quantensprung war die mobile Telefonie dank Handys und Smartphones für eine immerwährende Erreichbarkeit.  Mehr Informationen zum Thema virtuelle Handynummer Deutschland finden Sie unter diesem Verweis.

VoIP als Sprungbrett zur virtuellen Telefonnummer

Die nächste Entwicklungsstufe beim Telefonieren stellt die Option auf eine virtuelle Telefonnummer dar. Diese wird mit dem neuen System Voice over IP (VoIP) ermöglicht, das derzeit in Deutschland flächendeckend eingeführt wird. Das System vereinheitlicht die Leitungen für die Telefonie und das Internet. Jeder, der bereits im Besitz dieses Systems ist, hat die Möglichkeit, eine virtuelle Telefonnummer zu buchen. Manche Anbieter bieten zudem mehrere Rufnummern im Paket an.

Vereinheitlichung von Festnetz und Mobilfunk

Durch die virtuelle Telefonnummer ist die Trennung von Festnetz und Mobilfunk obsolet geworden, denn die virtuelle Handynummer ist nicht mehr an eine Hardware gebunden. Stattdessen wird jeder Anruf automatisch weitergeleitet, sodass der Angerufene den Anruf je nach Wunsch auf dem Festnetztelefon oder auf dem Handy entgegennehmen kann. Die Weiterleitung erfolgt über Clouds, der Kabelsalat entfällt.

Erweiterung des Funktionsumfangs

Mit der Nutzung einer virtuellen Telefonnummer haben Unternehmer die Möglichkeit, eine Vorwahlnummer gemäß der angerufenen Geschäftsstelle zu nutzen, was enorme Vorteile bietet. So ist aus dem Geschäftsleben bekannt, dass Kunden ortsnahe Unternehmen gegenüber überregionalen Dienstleistern bevorzugen.

Zunächst sorgt die Verwurzelung vor Ort automatisch für Vertrauen und Sympathie. Zudem stehen ortsnahe Unternehmen eher für die klassische Kundenbindung als vergleichsweise „anonyme“ Branchenriesen mit ihrer oft von Kunden unterstellten Neigung, jeden Fall nach Schema F abzuhandeln. Schließlich versprechen ortsnahe Unternehmung eine schnellere Erreichbarkeit und lassen im Fall eines Besuchs kürzere Wartezeiten vermuten.